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Marburg macht China Druck

Marburg macht China Druck

Marburg. Der Magistrat der Stadt Marburg wird der chinesischen Botschaft den Beschluß der Marburger Stadtverordnetenversammlung übermitteln, mit dem eben jene „mit großer Sorge die Entwicklung in den chinesischen Provinzen und insbesondere in der Region Tibet beobachtet …und der tibetischen Bevölkerung ihre Solidarität und Unterstützung ausspricht.“ Ein anderer Antrag der regierenden rot-grünen Koalition stellte zudem lt. Bericht des Lokalblatts deren Stellungnahme klar zu ‚Regionen auf der Erdkugel, in denen Menschenrechte verachtet und mit Füßen getreten werden’, also etwa Tibet, Myanmar, die palästinensischen und kurdischen Gebiete sowie das US-Gefangenenlager Guantanamo. So solle verhindert werden, „dass Menschenrechte im kommunalpolitischen Alltag bei parteipolitischen Querelen in den Hintergrund gedrängt und entwertet würden“, so das Blatt weiter.

 

Umrahmt von den hochpolitischen Problemen des Parkens  rund um das städtische Freibad sowie der Reinhaltung eines Fußsteges über Gleisanlagen debattierten regierende Koalition und Oppositionsparteien geschlagene eineinhalb Stunden lang die oben zunächst aufgeführten Anträge, woraus zu erkennen ist, dass die Politiker der Stadt sich weltpolitische Lösungen absolut nicht leicht machen. Im Ergebnis stimmten sie dann überein in der ‚Forderung an China und Tibet nach mehr Kompromißbereitschaft  zur friedlichen Lösung der Auseinandersetzungen’ sowie ‚im Verlangen an die chinesische Regierung nach unverzüglicher Öffnung der Region Tibet für ausländische Journalisten’.

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wird zudem kolportiert, dass der Magistrat bei lässlicher Handhabung seines Begehrens an die chinesische Regierung wohl den chinesischen Botschafter nach Marburg einbestellen wird und – sollte auch dies nicht fruchten – von einer möglicherweise ins Auge gefassten Inspektionsreise des hauptamtlichen Magistrats sowie der Fraktionsspitzen nach China und angrenzenden Ländern zunächst einmal absieht, - und das ohne Rücksicht auf die damit sich möglicherweise einstellenden diplomatischen Verwicklungen !

 

Ein Schelm, wer über Schilda lacht !

4.6.08 13:28
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lisa / Website (4.6.08 14:27)
Lieber die neue Rechtschreibung verweigernder Nachtwächter Marburgs (mit viel Humor:-))!
Wer ist denn nur Schilda, frage ich unwissendes Ding...
L.

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